Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein…das hat gerockt! Danke Rocken am Brocken 2010!

comp_IMG_5565Elend bei Sorge | Nach diesem Wochenende weiß ich, warum Goethe den Harz so gern hatte! Idyllische Wälder, kalte aber dafür sternenklare Nächte und einmal im Jahr ein einzigartiges Musikspektakel! Bei Bands wie Bonaparte oder Mutabor hätte sicherlich auch der gute alte Goethe seine Beine nicht still halten können und sich in die Kunst des Stagedivings einführen lassen. Eigentlich eine witzige Vorstellung…aber kommen wir zurück zum eigentlichen Thema! Das Youngspeech.de Team durfte für Euch fantastische Eindrücke vom Rocken am Brocken 2010 sammeln und ist sehr dankbar dafür! Diese Eindrücke wollen wir nun an Euch weitergeben!

Rocken am Brocken 1. Teil (Donnerstag 29. Juli, Freitag 30. Juli)

Ich konnte das Festival schon kaum noch erwarten, deshalb schlugen wir unsere Zelte auch schon am Donnerstagnachmittag auf dem Festivalgelände bei Elend auf. Unser Minidorf (bestehend aus 4 Zelten und einem Pavillon) war schnell errichtet. Nun die erste Bierdose geöffnet und stolz auf sein Werk geschaut und nun die erste Nacht mit reichlich Zeltplatzaktion abwartend. Die erste Nacht auf einem Festival besteht meistens darin, seine Zeltplatznachbarn kennenzulernen und mit reichlich Alkoholvorrat die Umgebung des Festivalgeländes zu erkunden! Nach der ersten durchzechten Nacht ging es dann endlich los. Die ersten Gitarrenriffs drangen unter unseren Pavillon, das musste der Red Bull Tourbus sein! Zwei Bands namens Leavin’ Soho und The Swindle versuchten die etwas müde aus den Zelten blickenden Festivalbesucher anzuheizen. Die einhellige Meinung meiner Minidorfbewohner und mir war…“klingt gar nicht mal so übel“…Unser erstes persönliches Highlight spielte 17.30 Uhr. Mutabor ließ den Brocken erklingen und die Menschen tanzen! Sie veranstalteten ein wahres musikalisches Feuerwerk. Ein Mix aus neuen und altbekannten Hits schmetterten sie in gewohnter Livemanier von der Bühne! Das erste Ausrufezeichen des RaB 2010 war also gesetzt! Zu unserer persönlichen Freude durften wir nach dem Konzert den Frontmann von Mutabor, Axel Steinhagen persönlich zu einem Interview begrüßen (dieses wird in kommenden Tagen in der Rubrik Interview zu lesen sein).

Mit Friska Viljor stand um 22.30 Uhr schon das nächste Highlight auf dem Programm! Und wie im letzten Jahr haben die Schweden geschwallt und gezetert und bis zur Atemnot gesungen. Ein wenig schräg, aber gewohnt liebenswert. Ein rundum gelungener Auftritt. Das Sahnehäubchen an diesem Abend war Bratze. Sie rockten mit ihrem famosen Elektropunktrashpop in den Harzer Nachthimmel! Ihr neues Album heißt zwar „Korrektur nach unten“ Doch unsere Meinung…“Mit euch geht es eher steil nach oben!“. Am restlichen Abend mussten wir leider erfahren: Helga ist tot…doch es gibt eine gute Nachricht…Andi lebt! Bei ein, zwei, drei, vier, fünf Bier oder so ähnlich klang der Abend so langsam gegen 5 Uhr früh am Morgen nach hunderten neuen Bekanntschaften aus!

 

Fotos vom Freitag – Rocken am Brocken 2010

 

Hier ein paar Bandseiten zum reinschnuppern und reinhören:
 

Mutabor
Friska Viljor
Supershirt
The Busters
Bratze


Text:  Andreas Lilienthal B.A.
Fotos:  Andreas Lilienthal B.A.


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1 Response

  1. pökelinho sagt:

    boa das klingt ja alles total geil
    und dann noch diese geile kulisse – mitten im harz
    die bilder sagen alles… nächtes jahr bin ich auf jeden fall dabei
    😛

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