IGER:Media

Verknüpfung von Theorie und Praxis – Germanistikstudenten gründen Mediennetzwerk.

Germanistikstudenten haben das Mediennetzwerk IGER:media ins Leben gerufen und wollen damit vor allem Studierenden an der Fakultät für Geistes-, Sozial und Erziehungswissenschaften eine Orientierungshilfe für ihr Studium bieten. Sie erhalten die Möglichkeit praktische Erfahrungen in verschiedenen Medieneinrichtungen zu sammeln und sich für ein späteres Berufsfeld zu spezialisieren.

Viele angehende Geisteswissenschaftler wissen nicht recht, in welche Richtung sie nach ihrem Studium gehen sollen, obwohl und vielleicht auch gerade weil ihnen so viele Berufsfelder offen stehen. Doch den meisten fehlt auch einfach die Zeit, neben dem straffen Bachelorstudium und der Jagd nach Creditpoints zusätzliche Praktika oder Workshops zu absolvieren, um eine Berufsvorstellung zu entwickeln.
„Für Studenten der Geisteswissenschaften ist es aber wichtig sich auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Da bietet die Uni viele Möglichkeiten, man muss sie nur nutzen.“, sagt Inga von Grumbkow, die Germanistik im Bachelor studiert und zu den sechs Gründungsmitgliedern von IGER:media gehört. Eigeninitiative ist hierbei für Geisteswissenschaftler ein wichtiger Punkt, man sollte sich schon früh durch Praxis neben dem Studium profilieren.
IGER:media möchte sowohl die verschiedenen Medieneinrichtungen der Universität als auch andere Institutionen in Magdeburg vernetzen und für interessierte Studenten leichter zugänglich machen, um diese praktischen Erfahrungen zu sammeln. Es soll eine Schnittstelle unterschiedlicher Akteure darstellen, die übersichtlich die Möglichkeiten für Tätigkeitsfelder aufzeigt.
Dabei können sich die Studierenden z.B. im Printbereich bei uni.versum oder in den digitalen Medien wie etwa campusTV oder Uniradio ausprobieren, um Stärken, Schwächen und Interessenschwerpunkte zu entdecken. Neben dem Einstieg in ein spezielles Feld sind auch der Erwerb von allgemeinen Kompetenzen z.B. in der Rhetorik oder Weiterbildungen im Umgang mit Medientechnik möglich. Auf der Homepage können die Mitglieder des Netzwerkes ihr eigenes Profil erstellen, Arbeitsproben veröffentlichen, Erfahrungen austauschen und sich über neue Projekte und Angebote informieren.
Die Idee für IGER: media entstand im Sommer 2009 während einer Exkursion, bei der unterschiedliche Studenten ein Projekt erarbeitet haben. „Es war so, dass bei der Exkursion deutlich wurde, dass es bereichernd ist, wenn Studierende verschiedenen Alters und verschiedener Studienrichtungen zusammen sind, dies aber nicht besonders gefördert wird. Da entstand die Idee eines Netzwerkes, das sich dann auf den uns allen gemeinsamen Nenner Medien spezialisiert.“, so Inga über die Ausgangslage.
Unterstützung für ihre innovative Idee erhielten sie vor allem von Frau Dr. Pollmann, Dozentin am Institut für Germanistik, sowie dem Fachschafts- und Studentenrat, so dass nur knapp ein Jahr später die ersten Mitglieder geworben werden konnten. Dank der Arbeit von IGER:media konnte auch die Studentenzeitung uni.versum wieder ins Leben gerufen werden (Anm. d. Red.: Wir waren doch gar nicht tot! Nur unterbesetzt!), die u.a. von Teilnehmern des Netzwerkes mitgestaltet wird.
Auch wenn der Name auf die Studienrichtung des Gründungsteam anspielt, so ist IGER:media nicht nur etwas für Germanisten, sondern für alle Studenten, die sich für Medien interessieren und Erfahrungen in diesem Bereich sammeln wollen.
IGER:media ist übrigens auch Medienpartner von Youngspeech.de!

Kontakt über die Homepage: http://www.ovgu.de/medianet/
oder per Email: mediennetzwerk [at] ovgu.de

 

Text:  Helena Schöpl

 


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