BetaMinds 3 beste Alben Januar/Februar

Der Magdeburger Blog BetaMind Music hält Musikfans (vornehmlich die der rockigen Gefilde) mit News und Reviews auf dem Laufenden. Für Youngspeech stellt BetaMind seine drei besten Alben aus den Monaten Januar und Februar vor.

P7Text: Philipp Kloss | Grafik: Warner Music UK Limited, 14th Floor Records

New Order – Lost Sirens (SynthRock)

Als 1980 Ian Curtis von Joy Division starb, formierte sich die Band unter dem Namen New Order neu. 2011 brachten sie mit Total eine Compilation heraus, die den Werdegang zwischen den Bands zeigte. Dabei nutzten sie unveröffentlichtes Material ihres letzten Album Waiting for the Sirens Call. Eine Auswahl von 8 Tracks dieser Aufnahmen veröffentlichten sie nun unter dem Namen Lost Sirens. Die New-Wave-Band sind Mitbegründer des „Madchester“, eines Musikstil bestehend aus Indie, Psychedelia und Synthie – aus der letzten Endes auch der BritPop/Rock hervorging. Musikalisch trifft sich New Order zwischen The Cure, Trail of Dead und Depeche Mode. Die Band hat bereits 35 Jahre Musikschaffen auf dem Buckel und trotzdem klingt die Platte frisch und geht sofort ins Ohr.

Foals – Holy Fire (IndieRock)

Die Band aus Oxford bringt ihr drittes Album heraus. Foals gehören zum Genre des MathRock und zeichnen sich durch komplexe Rhythmen und Melodien aus, sowie durch atmosphärisches Songplay und eine stets tiefsinnige Stimmung. Auf dem Album führen sie den nervösen Indie und die melancholische Schwere der letzten beiden Platten zusammen und geben noch etwas rockige Härte dazu. Insgesamt geht die Platte mehr Richtung PostRock und ist verträumter und sphärischer als sein Vorgänger.

 

Biffy Clyro – Opposites (Alternative-PopRock)

Auf früheren Alben der schottischen AlternativeRock-Band war man mit etwas wirrer aber auch innovativer Musik konfrontiert. Eine verspielte Crazyness aber auch das Gefühl, als hätten die Jungs die musikalische Handbremse angezogen. Das darf man jetzt alles vergessen… Opposites macht seinem Namen alle Ehre und stellt einen Kontrast zu alten Alben aber auch in sich dar. Biffy Clyro vereinen verschiedenste Einflüsse in dieser Platte, behalten sich aber auch ihre Verrücktheit und klingen stellenweise sogar wie ihre Londoner Kollegen von Bloc Party. Sie drehen die Verzerrung schön rauf und es entstehen heftige Moshparts. Genauso verbessern sie ihr ganzes Songplay und woraus spannende, radiotaugliche Popsongs hervorgehen. Opposites ist zweifelos eine DER Platten des Jahres.

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