„Der Tag an dem der Regen kam…“ – Der Samstag beim WGT 2017 in Leipzig
Der Tag an dem der Regen kam…
Text: Silvio Pfeifer + Jörn Rohrberg | Fotos: Silvio Pfeifer
Der Wetterbericht hatte für diesen Tag bereits einen Wetterumschwung vorhergesagt, also schnell noch das Gröbste vorbereiten und auf geht’s ins Getümel. Ich habe mir das Steampunk-Picknick ausgesucht als erstes Motiv und zum angenehmen Einstieg in den Tag. Da ich mir dann aber doch nicht ganz sicher war, ob ich da trocken ankommen würde entschied ich mich kurzfristig um: Für den Leichentreff am Südfriedhof.
Hier kann man direkt neben der Veranstaltung parken und im Notfall wäre ich somit schnell wieder im trockenen Auto. Der Leichenwagen-Treff findet nicht das erste mal statt und erfreut sich sichtbar einer wachsender Beliebtheit.
Am Bahnhof startete der auffallend dunkle Korso, um gemeinsam zum Südfriedhof zu fahren, wo er bereits von einigen Zuschauern und Enthusiasten erwartet wird. Hier konnten nun alle Fahrzeuge von den interessierten WGT Besuchern bestaunt werden.
Auf aufkommende Fragen hatten die Besitzer der Autos dann auch für jeden Interessierten Informationen. Die Zustimmung sorgte auch dafür, dass bereits für das nächste Jahr ein Treffen geplant hat.
Man merkte mehr und mehr die aufkommende und drückende Hitze, der Friedhof erwärmte sich und die Gesichter einiger Besucher zeigten schon Schweißtropfen. Am kühlen Thema Leichenwagen lag das sicher nicht. Je drückender das Wetter wurde umso mehr ahnte ich auch, dass Gewitter nicht mehr lange auf sich warten lassen würden.
Also schnell vom Leichentreffen direkt zum Kohlrabizirkus. Die Wetterlage machte mir nämlich direkt klar: Heidnisches Dorf oder die Agra wären keine sonderlich trockene Angelegenheit.
Angekommen am Kohlrabizirkus hatte sich der Himmel schon zugezogen und in der Ferne war das erste Grollen zu hören. Pünktlich zum Einlass kommen dann auch die ersten Tropfen vom Himmel und ich fasste den Plan, den Tag komplett im Kohlrabizirkus zu verbringen. Sicher ist Sicher.
Erste Band On Stage und somit Opener war die Göttinger Neue Deutsche Härte Band Stahlmann. Vor vor einer großen Menge Publikum, liefert die Band ein tolles Konzert ab und bringt das Publikum in Bewegung.
Zwischenzeitlich formierte sich auch draußen Krach: Ein ordentliches Gewitter entlädt sich über Leipzig und füllt zum WGT alle Hallen mit Menschen und in der Stadt die Straßen mit Wasser.
In meiner Facebook-Timeline scrolle ich durch Bilder vom Agra Campingplatz, der sich in eine Seenlandschaft verwandelt hatte. Für manche wurde somit auch ein Spaßbad daraus, als einige Besucher das Pfützenbaden perfektionierten.






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