Neuer Tag neues Glück – der Sonntag des WGT 2017
Neuer Tag neues Glück.
Text: Silvio Pfeifer + Jörn Rohrberg | Fotos: Silvio Pfeifer
… das stimmt aber leider auch nicht immer.
Zum Tagesbeginn habe ich mir einen Besuch in der Moritzbastei vorgenommen. So weit, so gut; nur mein Auto ist da dann doch dagegen und versagt mir den ganzen Dienst. Mit spürbar halber Kraft bin ich also nun in einer Seitenstraße in Bahnhofsnähe gestrandet. Dann das normale Prozedere: Pannenservice rufen, und warten… Löcher in die Luft gucken und den eigenen Tagesplan mehr und mehr verschieben, dazwischen immer wieder Warten. Insgesamt 1,5 Stunden Warten sind nötig. Irgendwann kommt dann jemand und schaut sich das Problem an. Das Zündmodul bereitet Probleme, also ab in die Werkstadt mit dem Patienten.
Dort angekommen wird ein Ersatzteil gesucht, und natürlich ist keines da. Ich lasse also das halbkaputte Auto stehen und besorge mir einen Leihwagen.
Meine vorher geschriebene Tagesplanung nutze ich nun dafür, wofür sie noch gut ist: Ich fächere mir Luft zu. Für mehr kann ich Sie grade auch nicht verwenden, da sie absolut überholt ist nach diesem Fiasko.
Mir sind die beiden ersten Bands im Felsenkeller Nachtblut und Unlight durch die Autopanne durch die Lappen gegangen. Mist. Etwas beeilen (im Rahmen der StVO) und ich schaffe es aber noch zu The Vision Bleak. Sogar so, dass ich noch genug sehe um festzustellen, dass ich sehr sehr froh sein kann, diesen Liveauftritt nicht verpasst zu haben.
Um Anschluss folgen Arcturus aus Norwegen waren die nächsten im LineUp. Etwas Rock, etwas Metal und Synthie-Klänge, klingt ganz gut, hat Kraft aber man wird nie das Gefühl los, das irgendwo schonmal gehört zu haben… Das gesamte Konzert ist zwar ganz gut, aber dann halt auch nix, was ich mir nochmal anschauen müsste.


(4 Stimmen, durchschnittlich: 4,75 von 5)



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