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	<title>Halle (Saale) Archive - youngspeech.de</title>
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		<title>Leben ist kein Ponyhof – Fiona Erdmann im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lilienthal]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 13:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um es mit den Worten der Düsseldorfer Musiker Kraftwerk zu sagen: Sie ist ein Model und sie sieht gut aus! Fiona Erdmann sieht nicht nur gut aus, sondern sie ist auch noch verdammt erfolgreich. Die geborene Saarbrückerin, die durch ihren 4.Platz bei Germany’s Next Topmodel im&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Um es mit den Worten der Düsseldorfer Musiker Kraftwerk zu sagen: Sie ist ein Model und sie sieht gut aus! Fiona Erdmann sieht nicht nur gut aus, sondern sie ist auch noch verdammt erfolgreich. Die geborene Saarbrückerin, die durch ihren 4.Platz bei Germany’s Next Topmodel im Jahr 2007 berühmt wurde, ist in den letzten Jahren als Moderatorin, Model und Schauspielerin unterwegs. Dabei polarisierte das smarte Model die Medienwelt wie kaum eine andere. Viele wissen nicht, dass hinter der hübschen Fassade mehr als nur eine zickige und ehrgeizige Ex-Kandidatin des Dschungelcamps steckt.</strong></p>
<div>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" style="float: right; margin-left: 7px;" alt="Fiona Erdmann Model" src="https://www.youngspeech.de/wp-content/gallery/fiona_erdmann/a_2.3-Fotocredit-www.teymurvisuals.com2_.jpg" width="380" height="auto"  /><span style="color: #696969;">Text: Andreas Lilienthal | Foto: <a href="http://teymurvisuals.com/" target="_blank">teymurvisuals.com</a></span></p>
<p><strong>Wir hatten die Ehre, Fiona ganz privat zu einem Plausch zu treffen und mit ihr offen über ihre Karriere, Wünsche, Träume und schlimmsten Erfahrungen zu reden.</strong></p>
<p><strong>Es gibt so viele junge Mädchen, die im Rampenlicht stehen wollen. Würdest du ihnen aus heutiger Sicht eher abraten oder jedem in seinem Vorhaben unterstützen?</strong><br />
<em>Das kann man so pauschal nicht beantworten. Dafür musste ich die Person erst einmal kennenlernen. Nicht jeder ist für die Öffentlichkeit gemacht. Als Person des öffentlichen Lebens musst du ein ziemlich dickes Fell, viel Ehrgeiz und Selbstvertrauen mitbringen. Es gibt Frauen, denen würde ich &#8211; aus Angst, dass sie an diesem Beruf zerbrechen- definitiv davon abraten.</em> </p>
<p><strong>Trotz dessen, dass du in den Promimagazinen und dem Fernsehen zu Hause bist, hast du es immer geschafft, dein Privatleben fernab der Medienwelt zu halten. Ist es Dir wichtig, die Show-Welt und dein Privatleben strikt zu trennen?</strong><br />
<em>Ich finde mein Privatleben gehört einfach nicht in die Öffentlichkeit und mir liegt viel daran mein Privatleben zu schützen. Das ist meine Art von Schutz.</em></p>
<p><strong>Dürfen wir trotzdem eine private Frage stellen? Welche Eigenschaft hat die private Fiona, die man von ihr nicht erwarten würde?</strong><br />
<em>Ich bin wirklich eine sehr gute Hausfrau. Vor allem kann ich gut kochen und backen. Es gibt Tage, an denen stehe ich stundenlang in der Küche und backe Brot, koche Suppen oder Marmeladen.</em></p>
<p><strong>Wir haben Dich in all den Shows bisher als wahnsinnig ehrgeizig erlebt. Woher kommt dieser extreme Ehrgeiz?</strong><br />
<em>Ich finde es wichtig, dass wenn man etwas macht und will, es auch richtig macht und sich dafür bemüht. Ich glaube fest daran, dass Ehrgeiz eine der wichtigsten Eigenschaften ist, um im Leben an seine Ziele zu kommen. Das überträgt sich dann natürlich auch in die Shows.</em> </p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" style="float: left; margin-right: 10px;" alt="Fiona Erdmann" src="https://www.youngspeech.de/wp-content/gallery/fiona_erdmann/a_825-Pic-Fiona-Erdmann-2.jpg" width="320" height="auto"/><strong>Was war Deine schlimmste Erfahrung, die du bisher in deiner Karriere je erlebt hast?</strong><br />
<em>Ich glaube die Erkenntnis, dass man einfach fast immer alleine ist und sich eigentlich nur auf einen selbst verlassen kann. Eine der prägendsten Erinnerungen habe ich an eine Autogrammstunde zu Anfang meiner Karriere, zu der fast 2.500 Menschen gekommen waren. Es wurde gekreischt, geschrien, die Leute wollten Fotos mit mir haben und am Ende musste die Autogrammstunde sogar abgebrochen werden. Bei so vielen Menschen konnte die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden. Ich wurde dann in ein Auto gesetzt, am Hotel abgelassen und saß dann alleine auf meinem Zimmer. Völlig alleine. Niemand war da. Dieses Kontrastprogramm, nach so einem Tag alleine im Hotel bzw. Restaurant zu sitzen und niemanden bei sich zu haben, ist emotional manchmal nicht sehr leicht. Dieser Tag hat mir gleich von Anfang an gezeigt, wie das Künstlerleben wirklich ist.</em></p>
<p><strong>Sendungen wir das Dschungelcamp  sind ja eigentlich recht verpönt, trotzdem liebt das Fernsehpublikum die Sendung und die Kandidaten. Was macht deiner Meinung nach den Reiz an diesem Format aus?</strong><br />
<em>Ich glaube, dass es für Menschen interessant ist, zu sehen wie Prominente „wirklich“ sind. Und wie diese Personen mit Extremsituationen umgehen. Ich selbst bin immer begeisterter <a href="http://www.dschungelcamp.net/" target="_blank">Dschungelcamp</a>-Zuschauer gewesen. Ich war auch immer daran interessiert, wie die Menschen, die man nur oberflächlich kennt, ihr wahres Gesicht zeigen. Allerdings sind das auch nicht immer die wahren Gesichter, die man gezeigt bekommt. Am Ende ist das Dschungelcamp auch eine TV-Show, in der die Macher der Sendung natürlich auch gerne Regie führen. </em></p>
<p><strong>Was hat den Reiz für dich als Kandidaten ausgemacht?</strong><br />
<em>Auch wenn jetzt vielleicht wieder viele sagen: „Ja ja, das hat sie doch nur wegen der Kohle gemacht!“ Ich werde es immer wieder sagen und ich meine es ernst! Ich hatte Bock auf den Dschungel. Und zwar richtig Bock auf Abenteuer, Erfahrungen zu sammeln, ein neues Land kennen zu lernen und mich einer großen Herausforderung zu stellen. Ich bin ein Actionmensch. Ich liebe Grenzerfahrungen und finde es extrem spannend, was der Körper und allgemein der Mensch im Stande ist zu leisten, wenn er in einer Extremsituation ist. Das Geld ist für mich dabei nur ein schöner Nebeneffekt gewesen. Was ich für mich mitgenommen habe, ist viel mehr wert als die Summe, die einem ausgezahlt wird. </em></p>
<p><strong>Wie bist du eigentlich zum Werbegesicht des Magdeburger Allee-Centers geworden?</strong><br />
<em>Das war ehrlich gesagt, schlichtweg eine ganz normale Modelanfrage.</em></p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" style="float: left; margin-right: 10px;" alt="Fiona Erdmann GNTM" src="https://www.youngspeech.de/wp-content/gallery/fiona_erdmann/a_2.2-Fotocredit-www.teymurvisuals.com2_.jpg" width="390" height="auto"/><strong>Warst du schon einmal in Magdeburg bzw. Halle (Saale)? Wenn ja, wie findest du diese Städte?</strong><br />
<em>Ich habe ein paar gute Bekannte in Magdeburg und habe bereits an vielen Events in der Stadt teilgenommen. Von der „Art of Hair“ bis zur „Modavision“ oder Geburtstagsfeiern war schon alles dabei. Ich bin wirklich sehr gerne in Magdeburg und genieße die Zeit vor Ort immer sehr. In Halle war ich auf jeden Fall schon, aber man reist so viel rum, dass man sich an manche Orte nicht mehr richtig erinnert.</em></p>
<p><strong>Bei was kannst du am besten abschalten und alles um dich herum vergessen?</strong><br />
<em>Ich schalte eigentlich nicht so gerne ab. Ich mag Action und Bewegung. Wenn ich abschalte, dann wenn ich ins Bett gehe. Aber dafür lieb ich es im Bett zu kuscheln umso mehr. Und wenn ich einen richtigen Partner zum kuscheln habe, dann kann es auch bei mir auch einmal vorkommen, dass ich wirklich abschalte</em>.</p>
<p><strong>Hast du noch unerfüllte Träume?</strong><br />
<em>Ich denke wie viele Frauen in meinem Alter habe ich auch den Traum: eine eigene Familie gründen. Kinder waren für mich schon immer das Größte. Eigene Kinder zu haben, einen Mann der einen bedingungslos liebt und vielleicht noch ein kleines schönes Eigenheim. Das ist für mich einer der größten Träume.</em>  </p>
<p><strong>Was ist Dein nächstes Projekt?</strong><br />
<em>Ich arbeite seit letztem Jahr an einer Fitness-DVD, die Ende Februar erscheint. Dazu sind auch noch einige weitere Projekte in Planung. Dazu darf ich aber erst Anfang des Jahres Näheres verraten. </em></p>
<p><strong>Verrätst du uns dein Fitnessgeheimnis?</strong><br />
<em>Es gibt kein wirkliches Fitnessgeheimnis. Da muss ich leider alle enttäuschen. Fitness ist eher eine Einstellung. Um wirklich fit und sportlich zu sein, muss man eine gesunde Ernährung verfolgen, regelmäßig Sport treiben und seinem Körper kennen. Ich glaube das Einzige, was man wirklich als Regel annehmen kann, ist regelmäßig ein bisschen Sport zu machen. Viele wollen immer ganz viel auf einmal und brechen dann meistens wieder ab. Lieber alle 2 Tage joggen gehen oder 30min Workout Zuhause bzw. Fitnessstudio machen. Viel auf einmal ist nicht immer effektiv! </em></p>
<p><strong>Was wünschst du unseren Lesern für das kommende Jahr?</strong><br />
<em>Ich wünsche allen Lesern in erster Linie ein frohes Neues gesundes Jahr! Dass sie all ihre Träume verwirklichen können, sie Dinge tun, die sie immer tun wollten, dass sie beruflich erfolgreich und privat glücklich sind.</em></p>
<p>:: Mehr Infos &#8211; <a href="http://www.fionaerdmann.com/" target="_blank">http://www.fionaerdmann.com/</a><br />
&nbsp;</p>
<p> [<a href="https://www.youngspeech.de/interview/leben-ist-kein-ponyhof-fiona-erdmann-im-interview/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=leben-ist-kein-ponyhof-fiona-erdmann-im-interview">See image gallery at www.youngspeech.de</a>] <br />
&nbsp;<br />
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</ol></p>
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		<title>Sojaschnetzel und Seitanbraten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lilienthal]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2015 23:32:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man durch „alternative und hippe“ Städte wie Berlin und Hamburg läuft, stolpert man oft über Essensangebote und Lebensmittel mit Soja, Seitan oder sonstigen pflanzlichen Produkten. Lange Zeit war es allerdings schwierig, außerhalb dieser Großstädte auch nur Sojamilch zu erhalten. Das hat sich mittlerweile stark geändert.&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn man durch „alternative und hippe“ Städte wie Berlin und Hamburg läuft, stolpert man oft über Essensangebote und Lebensmittel mit Soja, Seitan oder sonstigen pflanzlichen Produkten. Lange Zeit war es allerdings schwierig, außerhalb dieser Großstädte auch nur Sojamilch zu erhalten. Das hat sich mittlerweile stark geändert. Selbst in Halle ist veganes Essen längst keine Ungewöhnlichkeit mehr. Restaurants und Bistros, so zum Beispiel die <a href="http://oekoase-halle.de/" target="_blank">Ökoase</a> oder das <a href="http://vegs-halle.tumblr.com/" target="_blank">Vegs</a>, sind im Stadtbild von Halle nicht mehr wegzudenken. Im Allgemeinen gibt es in den meisten Restaurants mindestens vegetarische, häufig auch vegane Speisen. Selbst bei den Supermarktketten Penny, Rewe und Co. findet man vegan gekennzeichnete Lebensmittel.</strong></p>
<div>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" style="float: left; margin-right: 10px;" alt="Gemuese" src="https://www.youngspeech.de/wp-content/gallery/sojaschnetzel/c_Gemuese_in_der_Pfanne_getrennt.jpg" width="380" /><span style="color: #696969;">Text: Stefanie (<a title="Youthpool" href="http://www.ypool.de/" target="_blank">YouthPOOL</a>)</span></p>
<p><strong>Was heißt es eigentlich, vegan zu leben?</strong></p>
<p>Sich für eine vegane Lebensweise zu entscheiden, bedeutet auf jegliche tierischen Produkte zu verzichten, also auf Fleisch, Wurst, Milchprodukte, Eier und Käse. Veganismus betrifft allerdings nicht nur die Ernährung, sondern auch den restlichen Alltag. Veganer unterstützen ebenfalls keine Lederprodukte oder Kosmetika. Dahinter steckt, dass Leder aus Kuhhaut gemacht wird und viele Kosmetikprodukte, wie Shampoo oder Duschcreme an Tieren getestet werden. Somit gehen Veganer noch einen Schritt weiter als Vegetarier, die <em>„nur“</em> auf <em>Fleisch</em> und <em>Fisch</em> verzichten.</p>
<p><strong>Warum nun ein Leben führen, bei dem man auf so viele Sachen verzichtet?</strong></p>
<p>Um hierauf eine Antwort zu finden, habe ich ein paar Leute nach ihren Gründen gefragt, warum sie sich entschieden haben, Veganer zu werden:</p>
<p>Sina, 22 Jahre: <em>„Heutzutage brauchen wir zum Überleben keine tierischen Produkte mehr – schon gar nicht jeden Tag. Ich finde, kein Lebewesen hat es verdient, allein für meinen Genuss ausgebeutet und getötet zu werden.“</em></p>
<p>Lars, 29 Jahre: <em>„Weil Tiere fühlen können und sie es sicher nicht gut finden, wenn wir sie töten.“</em></p>
<p>Marc, 19 Jahre: <em>„Wenn ich darüber nachgedacht habe, dass für meinen Ledergeldbeutel oder meinen Milchkaffee Tiere ausgebeutet wurden, habe ich mich sehr unwohl gefühlt. Deshalb habe ich mich entschlossen, darauf zu verzichten.“</em></p>
<p>Diese Gründe werfen allerdings die Frage auf:</p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" style="float: right; margin-left: 7px;" src="https://www.youngspeech.de/wp-content/gallery/sojaschnetzel/c_Ananas_auf_der_Wiese.jpg" width="380" height="auto"/><strong>Reicht es dann nicht aus, Vegetarier zu sein?</strong></p>
<p>Die Schlachtung/Tötung von Tieren ist einer der Hauptgründe, warum sich manche Menschen dafür entscheiden, kein Fleisch und Fisch mehr zu essen. Beschäftigt man sich allerdings näher mit der Tierhaltung, vor allem der Massentierhaltung, entdeckt man, dass beispielsweise auch für die Produktion von Milch Kühe leiden.</p>
<p>Um überhaupt Milch zu geben, muss die Kuh künstlich geschwängert werden. Das passiert in unnormal jungem Alter. Handelt es sich bei einem neugeborenen Kalb um ein männliches, wird es sehr früh getötet, denn es wird nicht gebraucht. Es kann später keine Milch geben, nur sein Fleisch lohnt es, zu verkaufen. Die weiblichen Kälber werden der Mutter sofort weggenommen und enden später ebenfalls als Milchkuh. Nach kurzer <em>„Verschnaufpause“</em> wird die Mutter-Milchkuh erneut geschwängert, damit sie wieder Milch geben kann. Milchkühe werden nicht alt, da sie häufig Entzündungen an ihren Eutern haben und sie viele Schwangerschaften auf Dauer nicht schaffen.</p>
<p>Neben diesen Tierrechtsgründen, die viele Veganer*innen zu Ihrer Lebensweise überzeugen, gibt es noch viel mehr Gründe, die gegen den Fleischkonsum aus Massentierhaltung sprechen. Dazu gehört unter anderem die Umwelt: Durch die massenhafte Tierhaltung entsteht unheimlich viel Treibhausgas. Dieses Gas ist einer der Hauptverursacher des Klimawandels. Nur durch die <strong>Massentierhaltun</strong>g und die dazugehörige Landwirtschaft entstehen bereits 14 Prozent des <strong>Treibhausgases</strong>. Dieses Gas entsteht in der Landwirtschaft bei der Verdauung von Kühen und auch beim Transport. Somit wird die Umwelt weniger belastet durch Menschen, die auf Fleisch und andere tierische Produkte verzichten.</p>
<p>Vegan zu essen ist auch ein Statement gegen Verschwendung. Kühe zum Beispiel werden vor allem mit <strong>Soja</strong> gefüttert. Dabei braucht eine Kuh riesige Mengen an Soja und am Ende kommen ein paar Stücke Fleisch heraus. Würde man dieses Soja zur Herstellung von <strong>Tofu</strong> oder sonstigen Produkten verwenden, könnte man viel mehr Menschen davon satt bekommen.</p>
<p><strong>Kann man als „Pflanzenfresser“ überleben?</strong></p>
<p>Kommentare wie: <em>„Der Mensch ist von Natur aus Fleischfresser, essen ohne Fleisch ist unnatürlich“</em> bekommt man als Veganer häufig zu hören. Aber ist es ungesund, sich vor allem von Gemüse und Obst zu ernähren?</p>
<p>Tatsächlich sollten sich Menschen, die sich für eine vegane Ernährung entscheiden, gut über das Thema Essen informieren und ihre Ernährung besser planen. Denn einige Nährstoffe, die wichtig für den Körper sind, bezieht der Mensch überwiegend aus Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Andere Nährstoffe aus Pflanzen können wiederum vom menschlichen Körper nicht abgebaut werden. Gerade der Mangel an Vitamin B12 lässt sich nicht so leicht mit pflanzlichen Lebensmitteln abdecken. B12 ist aber wichtig für unsere Zellteilung, den Blutkreislauf und das Nervensystem.  Deshalb empfehlen viele Ärzte, diesen Mangel mit Vitamintabletten auszugleichen. Möchte man seine Ernährung umstellen, sollte man außerdem sehr ausgewogen essen, das heißt viel verschiedenes Gemüse und Obst, Sojaprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte (wie Erbsen) abwechseln.</p>
<p>In jedem Fall sollte man sich ab und zu medizinisch absicher, dass der Körper gesund ist und keine Mangelerscheinungen auftauchen. Zu Mangelerscheinungen kann es aber auch kommen, wenn man nicht vegan isst. Vegan essen heißt also nicht unbedingt ungesund und Fleisch konsumieren heißt nicht gesund und natürlich essen. Egal wie man sich ernährt, man sollte darüber nachdenken, was man isst. Es sollte gut für einen selbst sein, aber auch gut für andere Menschen, Tiere und die Umwelt.</p>
<p>Möchtest du mehr über Gründe gegen Fleischkonsum wissen? Oder dich an eine Ernährung ohne tierische Produkte herantasten? Kannst du dir kein leckeres Essen ohne Milch, Ei, Käse und Fleisch vorstellen, aber möchtest veganes Essen mal probieren? Dann findest du auf folgenden Webseiten mehr dazu:</p>
<p># <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de" target="_blank">http://albert-schweitzer-stiftung.de</a><br />
# <a href="http://www.bund.net" target="_blank">http://www.bund.net</a><br />
# <a href="http://www.vegan-in-halle.de" target="_blank">http://www.vegan-in-halle.de</a></p>
</div>
<p><iframe style="overflow: hidden; width: 450px; height: 35px;" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?app_id=257256770966518&amp;href=http%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FYoungspeech.de&amp;send=false&amp;layout=standard&amp;width=450&amp;show_faces=false&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;font&amp;height=35" height="240" width="320" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
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</ol></p>
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		<title>Vom Kosovo über Frankreich bis nach Halle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Lilienthal]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2015 14:00:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Geschichte einer mutigen Frau – Der Kosovo ist ein kleiner Staat, der für 1,8 Millionen Menschen Heimat bedeutet. Er ist ein Land, in dem Krieg herrschte als die meisten von uns gerade in die Grundschule oder in den Kindergarten kamen. Der bewaffnete Konflikt führte vor&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Geschichte einer mutigen Frau – Der Kosovo ist ein kleiner Staat, der für 1,8 Millionen Menschen Heimat bedeutet. Er ist ein Land, in dem Krieg herrschte als die meisten von uns gerade in die Grundschule oder in den Kindergarten kamen. Der bewaffnete Konflikt führte vor allem zur Flucht von Hunderttausenden.</strong></p>
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<p style="text-align: left;"><img decoding="async" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" style="float: left; margin-right: 10px;" alt="Refugees" src="https://www.youngspeech.de/wp-content/gallery/kosovo-nach-halle/refugees-welcome.png" width="380" /><span style="color: #696969;">Text: Laura (<a title="Youthpool" href="http://www.ypool.de/" target="_blank">YouthPOOL</a>) | Fotos: Agathi Chira, fm4.ORF.at</span></p>
<p>Letzten Sommer traf ich mich mit <em>Agnes</em><strong>*</strong>. Sie hat den Krieg als Jugendliche miterleben müssen und erzählte mir ihre Geschichte, die sie schließlich nach <strong>Halle</strong> geführt hat.</p>
<p>Wir treffen uns an einem sonnigen Nachmittag im Frauenhaus. Agnes spricht sehr gut deutsch, ihr Akzent fällt kaum auf. Im Januar 2010 verließ sie den <strong>Kosovo</strong> und ging mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter nach <strong>Frankreich</strong>. 1,5 Jahre verbrachten sie dort, bis Agnes es nicht mehr aushielt und alleine mit ihrer Tochter nach Deutschland ging. Hier fühlt sie sich vor allem deshalb wohler, weil sie mehr soziale Kontakte hat und sich freier bewegen kann. In Frankreich war sie völlig isoliert. Ihr Mann verbot ihr das Haus zu verlassen. Agnes versuchte sich die Sprache selbst durch fernsehen beizubringen. Einen Kurs besuchen und mit anderen Leuten in Kontakt treten, durfte sie nicht.</p>
<p>Wie es dazu kam, ist eine lange Geschichte. Als der <strong>Kosovo-Krieg</strong> ausbrach, flohen Agnes’ Eltern und die 13-Jährige blieb mit ihrer Schwester beim Bruder des Vaters im Kosovo. Sie sagt, dass sie immer noch traumatisiert sei von den damaligen Ereignissen und unter Schlaflosigkeit und Depressionen leidet. Bereits im Kosovo nahm sie an einer Gesprächstherapie teil. In die Psychiatrie wollte sie nicht. Das lag nicht daran, dass sie die Therapie nicht gewollt hätte, sondern daran, dass sie von der Gesellschaft als <em>‘dumm und nutzlos</em>’ abgestempelt worden wäre. 14 Jahre später ist Agnes immer noch in Therapie. Zu dem Trauma das sie als Jugendliche erlitten hat, kamen noch einige weitere schreckliche Erlebnisse hinzu.</p>
<p>Mit nur 17 Jahren heiratete Agnes. Aus Liebe. Ihr Mann und sie verstanden sich anfangs sehr gut und sie war sehr glücklich – auch wenn die beiden sehr unterschiedlich sind. Agnes wuchs in einem relativ <em>liberalen</em> Haushalt auf. Die Eltern ihres Mannes waren sehr streng und konservativ, was die Erziehung ihrer Kinder anbelangte. War das junge Paar alleine, war alles gut. Sobald sie jedoch bei seinen Eltern waren, schien er völlig verändert. Mit der Zeit benahm er sich jedoch auch in Abwesenheit seiner Eltern anders. Er wurde gewalttätig und wollte Agnes immer und überall kontrollieren. War er geschäftlich im Ausland unterwegs, wurde sie von seinen Brüdern und seinem Vater überwacht.</p>
<p>Agnes ging zur Polizei – leider ohne Erfolg. <em>„Die Polizei ist bestechlich. Wenn die anderen mehr Geld haben als du, dann helfen sie dir nicht“</em>, sagt sie mir. Sie versuchte in einem Frauenhaus unterzukommen. Auch hier: ohne Erfolg. Man schickte sie weg und sagte ihr, dass das kein Platz für sie wäre, da dort nur Prostituierte untergebracht wären. Außerdem sei man dann noch mehr isoliert. Niemand will mehr Kontakt zu einem haben und eine richtige Arbeit zu finden, kann man sich dann erst recht abschminken.</p>
<p style="text-align: left;"><img decoding="async" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" style="float: right; margin-left: 7px;" src="https://www.youngspeech.de/wp-content/gallery/kosovo-nach-halle/14487640634_ed417f38fd_z.jpg" width="380" height="auto"/>Agnes sagt, dass sich in den letzten fünf Jahren bestimmt viel im Kosovo geändert hat. Richtig überzeugt davon scheint sie jedoch nicht zu sein. Aber damals sei es eben sehr unüblich gewesen, sich von seinem Partner zu trennen oder gar scheiden zu lassen. Der Kontakt zu Freunden*innen und Bekannten ging verloren. Nachbarn fingen an zu reden. Das Verhältnis zu ihrem Mann wurde immer schlimmer, als er davon erfuhr, dass sie zur <strong>Polizei</strong> gegangen war. Sie wurde noch stärker von ihm und seiner Familie kontrolliert. Oft durfte sie nicht einmal alleine einkaufen gehen. Trotzdem entschloss sie sich dazu, mit ihm nach Frankreich zu gehen – in der Hoffnung alles würde wieder besser werden, wenn sie weit weg von seiner Familie wären. Vielleicht würde er sich wieder ändern. Doch auch daraus wurde nichts. Agnes überlegte, alleine mit ihrer Tochter, in den Kosovo zurückzugehen. Aber sie hatte große Angst, dass die Familie ihres Mannes davon erfährt und ihr das Kind wegnehmen würde. <em>„Auch wenn das Gericht verkündet, dass das Kind bei der Mutter bleiben soll – wenn die andere Partei mehr Geld hat, hast du keine Chance. Die Entscheidung des Gerichts wird dann sowieso nicht akzeptiert“</em>, erzählt sie.</p>
<p>Ihr Mann ahnte, dass sie ihn verlassen will und als er ein paar Tage geschäftlich unterwegs ist, schickte er seinen Bruder nach Frankreich, um auf Agnes aufzupassen. Dennoch nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und buchte Zugtickets für sich und ihre Tochter – <strong>von Frankreich nach Deutschland</strong>. Niemand wusste davon, doch sie sah die Flucht nach Deutschland als ihre einzige Chance. Hier hat sie ein paar Verwandte bei denen sie eine Weile unterkommen konnte, bis sie den <em>Papierkram</em> erledigt hatte.</p>
<p>Ihre Cousine setzte sich für sie ein, kontaktierte einen Anwalt und gemeinsam gingen sie nach <strong>Dortmund</strong>, um einen Antrag auf Asyl zu stellen. Man versicherte ihr, dass man sie nicht nach Frankreich zurückschicken würde. Drei Wochen später kam ein Schreiben, in dem stand, dass man sie nicht nach Frankreich, dafür aber mit sofortiger Wirkung in den Kosovo abschieben will. Doch das war für Agnes keine Option. Sie wollte nicht mehr in Angst leben, sie wollte frei sein. Ihre Cousine und ihr Anwalt setzten sich für sie ein und reichten eine Klage ein. Das Verfahren wurde wieder aufgenommen, aber in Dortmund (<em>wo sie ja bereits Familienmitglieder und Kontakte hat</em>,) sei sowieso kein Platz für sie. Sie wurde nach Bielefeld geschickt. Aber auch dort wurde sie weiter geschickt und musste für eine Weile in Halberstadt bleiben, bis man ihr einen Platz in <strong>Halle (Saale)</strong> zuwies. Ihr gehe es ganz gut hier, sagt sie. Sie fühlte sich sicher, hatte ein paar Kontakte geknüpft und die Sprache gelernt. Ab und zu unternahm sie etwas mit den anderen Frauen aus dem Frauenhaus. Ihre Tochter ging auf die Schule und hatte viele Freund*innen in ihrer Klasse gefunden. Doch ihr Aufenthaltsstatus war immer noch nicht geklärt. Solange durfte sie auch nicht arbeiten. Agnes hatte im Kosovo den <strong>Hauptschulabschluss</strong> gemacht. Sie träumte davon, einen <strong>Hochschulabschluss</strong> zu machen und vielleicht sogar im <em>sozialpädagogischen Bereich</em> zu arbeiten. Sie wusste, dass es bis dahin ein sehr langer und harter Weg werden würde.</p>
<p>Sie fühlte sich wohl in Halle. <em>„So sehr falle ich hier ja auch nicht auf mit meinen blonden Haaren und meiner hellen Haut“</em>, sagt sie und lacht. Sie findet, dass sie damit Glück hat. Agnes weiß, dass ein paar der anderen Frauen das nicht so empfinden. <em>„Wenn man ein Kopftuch trägt, fällt man hier einfach mehr auf“</em>. Religiös sei sie nicht besonders, aber sie halte sich an den <strong>Ramadan</strong>. Sie liebt das <strong>Zuckerfest</strong>, wenn alle Verwandten und Freund*innen zusammenkommen und gemeinsam kochen und essen. Familie und Freund*innen fehlen ihr natürlich am meisten.</p>
<p>Sie versucht auch, trotz all dem Vergangenen, sich nicht in sich zurückzuziehen und nicht zu viel in der Wohnung zu sitzen. Ihr ist es sehr wichtig, unter Leute zu kommen. Ab und zu gönnt sie sich ein Eis oder geht ins Café – Dinge, die sie ganz früher mal mit ihren Freund*innen im Kosovo gemacht hat. Jetzt macht sie solche Sachen alleine. <em>„In solchen Momenten denke ich mir manchmal, dass ich das genauso gut zu Hause hätte machen können, weil ich ja so oder so alleine bin“</em>.</p>
<p>* Name geändert</p>
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